Chronik 1968 – 1979

1968

Anfang September 1968 erscheint ein Flugblatt des damaligen Landessekretärs, Werner Koch, das sich an alle IPA-Mitglieder im Raum St. Ingbert und Blieskastel richtet. Darin wird mitgeteilt, dass die Absicht bestehe, für das erwähnte Gebiet eine Verbindungsstelle zu gründen. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass sich IPA-Kollege Rudi Batsch bereit erklärt habe, aktiv mitzuwirken. Alle Interessenten werden gebeten, am Donnerstag, dem 26. September um 17 Uhr, in der Polizeikantine St. Ingbert zu erscheinen.

Gründung der IPA-Verbindungsstelle St. Ingbert am Donnerstag, dem 26. September. Die Gründungsversammlung findet in der Kantine der Polizeidienststelle St. Ingbert statt. Erster Leiter wird Günther Meyer vom Kriminalkommissariat St. Ingbert. Rudi Batsch wird zum Sekretär, Fred Loch zum Kassenwart und Heinz Röhler zum Reisesekretär gewählt. Aus dem Protokoll der Versammlung ergeben sich folgende Punkte:

Einmalige Zuwendung von 100 DM als Starthilfe von der Landesgruppe

Zusendung von 10 Stück IPA-Aufklebern gegen Verrechnung

Zusendung von Aufnahmeformularen

Zusendung von 10 Stück „IPA-Mitteilungsblatt“ zu Werbezwecken

Aufnahme von Verbindungen zu der IPA in Brindisi (Italien) durch den Landessekretär Werner Koch zwecks Gründung einer Partnerschaft

Festlegung der Kantine als Versammlungslokal

Alsbaldige Erarbeitung eines Veranstaltungsprogrammes für das Jahr 1968

Die neue Verbindungsstelle erhält den Namen „Beckerturm St. Ingbert“.

Mit Rundschreiben, datiert auf den 27. September, wenden sich der Leiter Günther Meyer und der Sekretär Rudi Batsch, an alle Polizeikollegen des Kreises St. Ingbert und berichten über die Gründung der Verbindungsstelle. Sie stellen das Motto der Vereinigung „Dienen durch Freundschaft“ in den Vordergrund und sehen die deutschen Angehörigen der IPA in der besonderen Verpflichtung, gegenüber den europäischen Nachbarn den Abbau von Vorurteilen anzustreben. Alle Kollegen der Polizei, Gendarmerie und Kriminalpolizei werden aufgerufen, das begonnene Werk zu vollenden, damit auch die Polizeikollegen vom Kreis St. Ingbert mit voller Überzeugung sagen können: „Durch Freundschaft dienen“.

Mit Schreiben vom 19. Oktober bestätigt Landessekretär Werner Koch gemäß § 2 und 4 Abs. 1 der Geschäftsordnung offiziell die Konstituierung der Verbindungs- stelle Beckerturm St. Ingbert. An dieser Stelle erwähnt er, dass (bei den Aktivitäten?) gesteigerter Wert auf Qualität und nicht auf Quantität gelegt werde. Die IPA sei keine Gewerkschaft, die dienstliche Interessen vertrete und könne auch keine Planstellen vergeben. Sie sei eine auf kameradschaftlicher und freundschaftlicher Ebene gebildete Interessengemeinschaft. Weiter heißt es: „Die Landesgruppe wünscht der Verbindungsstelle durch ihren neuen Vorstand eine gute Weiterentwicklung und hofft, dass im Kreise der übrigen Berufskollegen eine gute Resonanz gefunden wird.“

Gemütliches Beisammensein mit „vorweihnachtlichem Gepräge“ der Mitglieder mit ihren Frauen in der Polizeikantine am Samstag, dem 14. Dezember.

Die Verbindungsstelle St. Ingbert richtet, mit Datum vom 16. Dezember, ein Schreiben an den Rat der Gemeinden Europas und bekundet ihr Interesse an einer Partnerschaft mit Polizeibeamten der Stadt Sirmione am Gardasee. Das Schreiben ist eine Reaktion auf eine Anfrage der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden Europas, in dem mitgeteilt wird, dass die Stadt Sirmione für ihre Polizisten einen Berufsaustausch anstrebt mit einer Stadt mit Fremdenverkehr in der Bundesrepublik Deutschland. In dem Schreiben heißt es weiter: „Bei unserer Dienststelle handelt es sich um eine staatliche, die dem Ministerium des Innern direkt untersteht. Wir haben eine Personalstärke von etwa 50 Beamten und sind u. a. mit 2 Verkehrsunfallkraftwagen und 2 Funkstreifenwagen ausgerüstet. Ich teile Ihnen dies zur näheren Information mit. St. Ingbert ist ein Industrie- städtchen mit 30.000 Einwohnern und hat eine reizende, waldreiche Umgebung. Sportliche Anlagen und sehenswerte Objekte sind vorhanden. Ein Einblick in den Dienstbetrieb der saarländischen Polizei ist durchaus möglich, so dass italienische Kollegen jederzeit auf ihre Kosten kämen.“

1969

Samstag, 12. April Clubabend in der Polizeikantine St. Ingbert für alle Kollegen und Freunde der Verbindungsstelle. Nach der Erörterung wichtiger Dinge schloss sich ein gemütliches Beisammensein an.

Die Verbindungsstelle Ehrental Saarbrücken organisiert für den 14. Mai 1969 eine Großveranstaltung in Saarbrücken für alle IPA-Mitglieder und die Bürge-rinnen und Bürger zu Gunsten des „Vereins zur Rehabilitation spastisch Gelähmter e. V.“ Des Weiteren bittet sie um Sach- und Geldspenden von Kollegen und „wahren Freunden und Gönnern“. Mit Schreiben vom 15. April teilt die Verbindungsstelle Beckerturm St. Ingbert der Verbindungsstelle Ehrental mit, dass die Sammlung bei den Kollegen 171 DM, die Sammlung bei „Freunden und Gönnern“ 1730 DM erbracht habe. Beide Beträge wurden auf das Spendenkonto überwiesen. Für die Abendververanstaltung am 14. Mai wird ein Bedarf von 10 Eintrittskarten angemeldet.

Die Verbindungsstelle St. Ingbert wendet sich schriftlich an den Brauereibesitzer Niko Becker und ersucht um die Durchführung einer Betriebsbesichtigung. In dem Schreiben wird zum Ausdruck gebracht, dass die Mitglieder der Verbindungsstelle wiederholt den Wunsch geäußert hätten, auch einmal das Innenleben des Unternehmens kennenzulernen, von dem der Namenszusatz abgeleitet wurde. Ob die Veranstaltung zustande kam, ist nicht überliefert.

Verbindungsstellensekretär Rudi Batsch bedankt sich am 17. Dezember schriftlich bei Herrn Dr. Kurt Schneider (Chef der gleichnamigen Schneiderwerke St. Ingbert) für eine Geldspende. Diese ermöglicht die Durchführung einer Weihnachtsfeier innerhalb der Verbindungsstelle.

Weihnachtsfeier am Samstag, 20. Dezember im Vereinslokal Polizeikantine St. Ingbert.

1970

Mit Schreiben vom 8. Dezember 1969 lädt die Verbindungsstelle Pirmasens für Samstag, 10. Januar 1970 zu einem geselligen Beisammensein von IPA-Angehörigen, Freunden und Gönnern ein. Von Seiten der Pirmasenser Kollegen wird angestrebt, mit Verbindungsstellen der näheren Umgebung engeren Kontakt zu pflegen. Eine Abordnung von 10 Mitgliedern der Verbindungsstelle St. Ingbert folgt dieser Einladung. Die Reise wird mit einem VW-Bus unternommen und wird zur ersten IPA-Fahrt. Die schriftliche Zusage an die IPA Pirmasens geschieht mit Schreiben vom 24. Dezember 1969, in dem es heißt, dass „nur ganz widrige Umstände die Teilnahme in Frage stellen könnten.“

Die Verbindungsstelle Niederelbe, Landesgruppe Niedersachsen, informiert mit Rundschreiben vom 28. Januar über die Bereitstellung eines Gästezimmers in Otterndorf an der Elbe. Die Gebühren für die Benutzung des Zimmers betragen für Mitglieder 2,50 DM, für Nichtmitglieder 4 DM pro Tag.

Mit Schreiben vom 21. Februar bittet die Verbindungsstelle Herrn Niko Becker (Bierbrauerei Becker), zur Aufbau einer kleinen Musikkapelle, um eine Spende. Bereits am 25. Februar teilt das Unternehmen mit, dass das Anliegen mit einer Spende von 500 DM untersützt wird. Die Verbindungsstelle bedankt sich nach Eingang des Betrages und teilt mit, dass das Geld zur Anschaffung eines Schlagzeuges verwendet worden sei und unterbreitet das Angebot, bei passender Gelegenheit die Damen und Herren der Brauerei mit einer musikalischen Darbietung zu erfreuen.

Die Bemühungen um eine Partnerschaft stoßen auch im Golf von Neapel auf Resonanz. Kollege Ignazio Tredicucci aus Ercolano am Südhang des Vesuv schreibt im April folgende Zeilen an Rudi Batsch: „Ich habe in unserer Zeitung das Inserat gelesen. Wenn Ihr mir ausführlich sagt, was Euer Vorschlag ist, könnte ich Euch helfen. Hier am Golf von Neapel sind wir eine Gruppe von zahlreichen IPA-Mitgliedern, zerstreut entlang des Halbkreises des Golfs in der Nähe des Meeres. Einige von uns sind auch bereit zu einem gastfreundlichen Austausch. Ich persönlich verfüge über 3 – 4 Betten, ein Auto, ein Kleinmotorrad und Wassersporteinrichtungen. Meine Gattin ist auch eine ausgezeichnete Köchin. Wenn Euch mein Vorschlag gefällt, so schreibt mir sobald wie möglich, weil ich gegen Ende dieses Monats eine Reise nach Frankreich mache und mehr als einen Monat abwesend sein werde. Ideal wäre ein Austausch mit kleinen ganzen Familien und zwar auf diese Art: Gleichviele Tagesbesuche in Deutschland im Ausgleich mit gleichvielen in Italien. In meinem Haus sind wir gastfreundliche und fröhliche Leute. Mache bitte meinen Vorschlag interessierten deutschen Kollegen bekannt. Bitte teile mir mit, in welcher Gegend Westdeutschlands sich St. Ingbert befindet. Ich spreche auch Deutsch und Französisch. Distinti saluti.“

Am 16. November 1970 wurde zwischen dem Forstamt St. Ingbert, vertreten durch Oberforstmeister Weiland und der IPA-Verbindungsstelle ,,Beckerturm St. Ingbert“, vertreten durch den Verbindungsstellenleiter Rudi Batsch, ein Mietvertrag abgeschlossen mit der Vereinbarung, dass der Minister für Finanzen und Forsten der IPA-Verbindungs¬stelle ,,Beckerturm St. Ingbert“ die Krummelshütte gegen einen entsprechenden Mietzins zur Nutzung überlässt. Siehe hierzu den Bericht von Rudi Batsch unter „IPA-Heim Krummelshütte“.

1971

Empfang und Bewirtung einer Delegation von Polizeibeamten aus Frankreich, Luxemburg, Italien, der Schweiz und den Niederlanden am Donnerstag, dem 25. Februar, in der neu renovierten Krummelshütte. Die Kollegen weilten im Saarland, um anlässlich der Einführung der neuen Straßenverkehrsordnung, einen Einblick in die Arbeit der saarländischen Polizei zu bekommen.

Am 7. Juni 1971 fand die Gründungsversammlung der Schützenabteilung St. Ingbert – des Polizeisportvereins (PSV) – in der Krummelshütte statt. Zu den Gründungsmitgliedern zählten u. a. die IPA-Freunde Heinz Echternacht, Erwin Petry und Lothar Schäfer. Anwesend waren der Vorsitzende des Gesamtvereins Julius Groß, der Geschäftsführer Ludwig Kreckmann, der Polizeiinspektionsleiter Georg Schwarz und der Leiter des Polizeireviers St. Ingbert Rudi Batsch. IPA-Mitglied Heinz Echternacht war langjähriger Vorsitzender der Abteilung Schießen, die aus einer am 5. Juni 1968 ins Leben gerufenen „Schieß- und Geländesportgruppe“ der Polizeidienststelle 20 St. Ingbert, hervorging.

1972

Die Verbindungsstelle lud ältere Mitbürger zu einem fröhlichen Kaffeekränzchen in die Krummelshütte ein.

Die Verbindungsstellen St. Wendel Schaumberg und St. Ingbert Beckerturm reisten vom 13. bis zum 16. Oktober nach Chaumont sur Marne und folgten damit einer Einladung der dortigen IPA-Freunde. Zusammen mit Polizeikollegen aus Italien, England und der Schweiz besichtigte man die Gendarmerieschule in Chaumont und besuchte die Grabstätte von Charles de Gaulles in Colombey-les-deux-Eglises. Empfänge beim Bürgermeister von Langres sowie bei dem Bürgermeister und dem Präfekten von Chaumont standen ebenfalls auf dem Programm. Einer der eingesetzten Dolmetscher war unser, im Jahr 1991, verstorbenenes IPA-Mitglied Oskar Breit.

1973

Die Verbindungsstelle lud im Februar betagte St. Ingberter Bürger zu einem närrischen Nachmittag in die Krummelshütte ein. Für stimmungsvolle Musik sorgte die Hauskapelle der Verbindungsstelle in folgender Besetzung: Robert Nagel am Bass, Lothar Schäfer am Schlagzeug und der befreundete Josef Backes am Akkordeon. Zusätzlich trug Robert mit einigen Zaubereinlagen zur Unterhaltung bei.

Unter Leitung des Verbindungsstellenleiters Rudi Batsch hielt sich am 20./21. Oktober eine Delegation der IPA St. Ingbert in Chaumont sur Marne auf. Die Unterbringung erfolgte an der dortigen Gendarmerieschule. Bei dieser Gelegenheit wurden erste Kontakte zu IPA-Freunden aus dem benachbarten Troyes geknüpft.

1974

Zur Fastnacht (Februar 1974) besuchte eine Abordnung von Kollegen aus Troyes die IPA St. Ingbert. Der Besuch war im Oktober des vergangenen Jahres in Chaumont vereinbart worden.

Am Freitag, dem 17. Mai, begaben sich, unter Leitung von Rudi Batsch, 18 IPA-Freunde aus St. Ingbert nach Troyes, um – zusammen mit Polizeikollegen aus England, Deutschland, Belgien, Holland und natürlich Frankreich – an einem großen IPA-Freundschaftsfest teilzunehmen. Aus Neuss war sogar ein ganzes Polizeiorchester angereist. Eingeladen hatte die neu gegründete Verbindungs- stelle Aube. Alle Teilnehmer waren im Grand Hotel untergebracht. Der Höhepunkt des Festes war schon am nächsten Tag. Alle Delegationen formierten sich vor dem Polizeipräsidium zu einem Zug, der – angeführt von den Polizeimusikern aus Neuss – durch die Straßen von Troyes zog. Der Weg führte zunächst zum Ehren- mal und von dort zum Rathaus, wo die IPA-Familie vom stellvertretenden Bürgermeister von Troyes empfangen wurde. Nach einem Ausflug an den Lac d’Orient traf man sich, zu einem Galadinner, im Festsaal des Rathauses, an dem auch der Bürgermeister, Robert Galley, gleichzeitig französischer Verteidigungs- minister, teilnahm. Der Sonntag, der politisch unter dem Eindruck der zweiten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen stand, führte die Teilnehmer nach Reims; zunächst in die Ecole Nationale De Police und danach in das Champagnerhaus Charles Heidsieck. Vor der Cathédrale Notre Dame hatte dann das Polizeiorchester aus Neuss seinen letzten großen Auftritt dieser Reise. Den letzten Abend verbrachte man in einer Kellerbar in der Altstadt von Troyes. Kommentar unseres Delegationsleiters in seinem Reisebericht: „Am Morgen der Abfahrt sah man doch das eine oder andere müde Gesicht, denn Troyes hatte alles gegeben, an Kondition aber auch alles abverlangt.“ Rudi Batsch dankte insbesondere den französischen Kollegen Louis Baltzer und Abel Mangin für ihr Engagement.

Israelische Gewerkschaftsangehörige feierten am Samstag, dem 31. August, in der Krummelshütte. Die Delegation aus Israel hielt sich Einladung der Deutschen Angestellten Gewerkschaft in Deutschland auf. Bewirtung und Betreuung der Gäste oblagen der PSV-Schießsportgruppe St. Ingbert unter Leitung unseres IPA-Freundes Heinz Echternacht. Der Erlös der Veranstaltung kam den Polizeischützen zugute.

42 IPA-Freunde aus Troyes trafen am Donnerstag, dem 10. Oktober, in St. Ingbert ein und folgten damit der Einladung, die Rudi Batsch im Mai ausgesprochen hatte. Die Unterbringung erfolgte größtenteils in Privatquartieren; ein kleinerer Teil wurde von den IPA-Freunden Ferdie Hass und Erwin Petry im Schulungsheim der Arbeitskammer in Kirkel betreut. Selbstverständlich wollte auch die IPA St. Ingbert ein guter Gastgeber sein und organisierte ein umfangreiches Besuchsprogramm: Empfang beim Oberbürgermeister von St. Ingbert, Dr. Werner Hellenthal, Platzkonzert des Polizeimusikkorps im Foyer des Rathauses, Brauereibesichtigung, Besuch des Römermuseum in Schwarzenacker, Abendessen im Jagdhaus Spelzenklamm, Besuch des Polizeiballs in der Kongresshalle. Die Verabschiedung der Gäste erfolgte nach einem zünftigen Grillfest in der Krummelshütte am Sonntag, dem 13. Oktober.

Samstag, 12. Oktober: Internationaler Polizeiball in der Kongresshalle, Saarbrücken. Der damalige Landesgruppenleiter, Bruno Alt, begrüßte fast 700 Teilnehmer, darunter den Minister des Innern, Alfred Wilhelm sowie rund 60 Gäste aus Troyes, Nantes und Forbach, von denen die meisten in ihren Uniformen erschienen.

 

1975

In der Zeit vom 19.bis zum 20. April besuchten 13 Angehörige der Verbindungsstelle mit ihren Ehefrauen die IPA Bensheim.

Eine internationale Delegation von IPA-Angehörigen aus Frankreich, Dänemark, Italien, Österreich und den Vereinigten Staaten weilte am Mittwoch, dem 8. Mai im Saarland und stattete der IPA-Verbindungsstelle St. Ingbert einen Besuch ab. Die Gruppe besichtigte die EDEKA-Niederlassung im Pottaschwald und wurde von Geschäftsführer Engelmann zum Mittagessen eingeladen. Das Treffen klang am Abend mit einem gemütlichen Beisammensein in der Krummelshütte aus.

Über zwanzig Teilnehmer hielten sich von Freitag, 23. bis Montag, 26. Mai bei den französischen Freunden in Troyes auf. Höhepunkte des Aufenthaltes waren ein großes Festessen in der Dorfscheune von Mr. Jean-Francois Thiennot in dem kleinen Ort Villy-en-Trodes mit anschließendem Feuerwerk. Mit dabei waren der „Trompeter von Dengmert“ und der damalige Landesgruppenleiter, Bruno Alt.

Eine IPA-Abordnung aus der französischen Stadt Chaumont besucht Ende Juli die IPA St. Ingbert. Erste Kontakte kamen bereits im Oktober 1972 zustande, als IPA-Freunde aus St. Ingbert und St. Wendel sich in Chaumont aufhielten. Ein gemütliches Beisammensein in der Krummelshütte rundete diesen Gegenbesuch der französischen Kollegen ab.

Bewirtung einer Delegation der IPA Aalen in der Krummelshütte (undatiert).

Sonstiges: Installation einer Nachtspeicherheizung in der Hütte. Ebenfalls in diesem Jahr wird die Deckenverkleidung angebracht.

 

1976

Teilnahme an einer Veranstaltung der IPA Kaiserslautern. Das Treffen fand auf dem Antonihof, in der Nähe von Trippstadt, statt.

Am Sonntag, 11. Juli, veranstaltete die Budo-Abteilung des Polizeisportvereins Saar mit 150 Personen in und um die Krummelshütte ein großes Sommerfest. Den Hüttendienst übernahmen die PSV-Schützen St. Ingbert.

Im August hielt sich der Gründer IPA, Arthur Troop, in Deutschland auf. Am Mittwoch, dem 18. August kam er zu einer Stippvisite nach St. Ingbert. Nach einer Brauereibesichtigung endete der Besuch mit einem gemütlichen Beisammensein in der Krummelshütte.

Am Dienstag, 2. November, hielt der Heimatforscher, Herr Spies, bei den IPA-Freunden St. Ingbert, einen Lichtbildvortrag über die Frühgeschichte unserer Heimat.

Jahresabschlussfeier in der Donauschänke.

 

1977

Donnerstag, 24. Mai: Fertgiung der Betonplatte an der West- und Nordseite der Krummelshütte. Ein Bauunternehmen brachte den Beton mit einem Transportmischer zur Krummelshütte.

Besuch aus Troyes vom 19. bis zum 22. Mai. In diesem Jahr weilten die Gäste aus der Champagne vier Tage lang im Saarland. Am Ankunftstag feierten sie gemeinsam mit ihren Gastgebern Vatertag in der Krummelshütte. Nach einem gemütlichen Tag in den Familien, stand die Besichtigung des Blumesgartens, der Jugendverkehrsschule und des Grubenmuseums in Bexbach auf dem Programm. Der damalige Bürgermeister der Stadt Bexbach, Lothar Weber, empfing die Gruppe anschließend im Heim der Marinekameradschaft Bexbach. Danach ging es zum Mittagessen ins Jagdhaus Spelzenklamm in Schwarzenacker, zu dem auch der damalige Landesgruppenvorsitzende, Bruno Alt, eingeladen war. In dessen Beisein trug Rudi Batsch, Herrn Brauereidirektor Friedrich Lenz, einem Freund und Gönner der Verbindungsstelle, die außerordentliche Mitgliedschaft an, die dieser gerne annahm. Der Tag endete mit einem Hüttenabend im IPA-Heim. Dort wurden am nächsten Tag die Gäste auch wieder verabschiedet.

Ordentliche Mitgliederversammlung, mit Vorstandswahlen, am Donnerstag, dem 26. Mai, in der Krummelshütte.

Sommerfest der Jungen Union, St. Ingbert, am Sonntag, dem 19. Juni in der Krummelshütte. Eingebettet in diese Veranstaltung war eine Orientierungsfahrt durch den Bliesgau, die am Rathaus St. Ingbert gestartet wurde. Ziel war die Krummelshütte.

Familienfest des MGV Frohsinn St. Ingbert, auf dem Geländer der Krummelshütte, am Sonntag, 10. Juli. Zu Fuß starteten die meisten Teilnehmer am Stadtbad und trafen – auf Umwegen – nach etwa zwei Stunden an der Krummelshütte ein, wo sie vom Leiter der Verbindungsstelle, Rudi Batsch, begrüßt wurden.

 

1978

Samstag, 6. Mai: Fahrt ins Elsass nach Strasbourg und Obersteigen.

Juli 1978: Bei schönstem Sommerwetter feierte der Turnverein St. Ingbert sein Familienfest rund um die Krummelshütte.

Die Verbindungsstelle feierte ihr 10jähriges Bestehen gemeinsam mit 38 IPA-Freunden aus der Champagne. Die Gäste trafen am Freitag, 22. September, in St. Ingbert ein. Die gemeinsame Unterbringung erfolgte im Schulungsheim der Arbeitskammer in Kirkel. Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein Festabend in der Kantine der Firma EDEKA im Pottaschwald. Im Auftrag des Oberbürgermeisters, Dr. Werner HellenthaL, begrüßte der 1. Beigeordnete der Stadt, Paul Dohr, die Veranstaltungsteilnehmer. Zum Ausklang des Besuchs der französischen Freunde traf sich die IPA-Familie am Sonntag in der Krummelshütte.

Im Oktober beteiligte sich IPA St. Ingbert an der Wanderung „Rund um den Bostalsee“ der Verbindungsstelle St. Wendel Schaumberg. Der Bus wurde gestellt; die Veranstaltung stieß auf große Resonanz.

Dezember: Nikolausfeier im Ensheimer Gelösch. Trotz Regens nahmen 57 Personen an der Veranstaltung teil.

 

1979

Mit mehr als 100 Teilnehmern feierten die Mitglieder des Gartenbauvereins St. Ingbert im Juli auf dem Gelände der Krummelshüte ihr Sommerfest.

Samstag, 10. November: Fahrt nach Neustadt an der Weinstraße und St. Martin. Die Tagesfahrt endete auf der Sickinger Höhe bei Reifenberg, in der Ausflugsgaststätte Stockbornerhof.

 

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