Chronik 2018

• Beim diesjährigen Neujahrsempfang, am Donnerstag, dem 11. Januar, konnte sich der Vorstand über eine Rekordbeteiligung freuen. 55 IPA-Freundinnen und Freunde kamen zusammen, um das Jubiläumsjahr 2018 gebührend einzuläuten. Denn in diesem Jahr gibt es gleich zwei herausragende Anlässe: Die Verbindungsstelle feiert ihren 50. Geburtstag und die Fördergruppe wird 10 Jahr alt. Neben dem Landesgruppensekretär Dieter Kolz hieß Rudi Pauly auch zwei neue Mitglieder willkommen. Andreas Dickes, ehemaliger Leiter der IPA Worms und Fabian Matt haben sich unserer Verbindungsstelle angeschlossen. Die Veranstaltung bildete zudem eine angemessene Kulisse, um verdiente Mitglieder zu ehren sowie Dank und Glückwünsche anzubringen. Christel Lenhard und Martina Martin erhielten das Silberne Ehrenzeichen der Verbindungsstelle. Rudi Pauly würdigte noch einmal die Leistungen des ehemaligen Schatzmeisters Günter Schorr und überreichte ihm und Ehefrau Moni jeweils ein Präsent. Der Verbindungsstellenleiter gratulierte Marianne Rohleder zum runden Geburtstag und dankte Sigi Mannweiler für ihr Engagement in der Hütte. Mit dem Genuss – der weit über die Grenzen der Biosphäre hinaus bekannten – Leberknödel der Metzgerei Werth und einem frisch gezapften Becker’s Pils, fand die Feier erst gegen Mitternacht ein Ende.

• In diesem Jahr lud der Vorstand die „fleißigen Hände“ zum Helferfest in die Schopphübelhütte der Natur- und Wanderfreunde Hassel ein. 46 IPA-Freunde folgten, am Freitag, dem 9. März, der Einladung und konnten das Buffet vom Partyservice Legrum in Ruhe genießen. Der Verbindungsstellenleiter bedankte sich für das Engagement, ohne das die Krummelshütte in der bestehenden Form nicht betrieben werden könne und das Vereinsleben einen anderen Zuschnitt hätte. Für Rudi Pauly, der in diesen Tagen sein 30-jähriges Amtsjubiläum als Verbindungsstellenleiter feiern konnte, hatten die übrigen Vorstandsmitglieder eine Überraschung parat. Sekretär Klaus Lindemann händigte die Ehrenurkunde mit Abzeichen für 27 Jahre Vorstandsarbeit aus. Des Weiteren überreichte er Rudi Pauly und dessen Ehefrau Marianne einen Gutschein für das drei Sterne Restaurant „Gästehaus Erfort“ in Saarbrücken. Für jedes Jahrzehnt habe sich Rudi Pauly einen Stern verdient. „Der Genuss ist vergänglich doch die Erinnerung daran bleibt lebenslänglich.“ In diesem Sinne dankten alle Anwesenden Rudi und seiner Ehefrau Marianne für das gezeigte Engagement. Beide zeigten sich sichtlich überrascht und bedankten sich für das großzügige Geschenk mit den drei kulinarischen Sternen.

• Der erste Arbeitseinsatz des Jahres, am Samstag, dem 21.04., verlief überaus erfolgreich. 20 fleißige Helferinnen und Helfer – so viele wie noch nie – versetzten die Krummelshütte und das Gelände in einen Zustand „wie geleckt“, so die übereinstimmende Aussage aller Beteiligten. Bei strahlendem Sonnenschein machte die Arbeit besonderen Spaß. Nach zwei vergeblichen Anläufen konnte nunmehr auch die Estrichplatte im Keller, zur Aufstellung der neuen Stahlschränke, realisiert werden. Es versteht sich von selbst, dass für das leibliche Wohl bestens gesorgt war, so dass, nach getaner Arbeit, der Eröffnung der Grillsaison nichts mehr im Wege stand.

• Nachdem im letzten Jahr die Krummelshütte am 1. Mai geschlossen blieb, sorgte in diesem Jahr ein professionelles Team für die Bewirtung der zahlreichen Gäste, die den Weg zum Steinkopf fanden. Viele Mitglieder und Freunde unserer Vereinigung waren gekommen, um sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Statt Schwenker, gab es Gulasch mit Spätzle bzw. einen reichlich garnierten Salatteller. „Das is emol ebbes anneres.“ Hierfür sorgten Angelika, Vroni und Ute sowie Pepe, Bernd, Andi und Klaus.

• In diesem Jahr führte uns Streckenscout Klaus Lindemann, im Rahmen unserer Frühjahrswanderung, am Samstag, dem 5. Mai, in den Naturraum „Glashüt-tental/Rohrbachtal“. 14 Wanderfreunde folgten ihm – auf verschlungenen Pfaden und Wegen – bis zum Glashütter Weiher, wo unser IPA-Freund Bernd die Wanderer mit Crémant und Brezeln empfing. Der gesellige Abschluss, zu dem sich weitere IPA-Freunde eingefunden hatten, fand in der Fischerklause am Wombacher Weiher statt.

• E-Bikes machen es möglich. Immer mehr Radlerinnen und Radler beteiligten sich an unseren jährlichen Fahrradtouren. 15 IPA-Freundinnen und -Freunde starteten am Sonntag, dem 10. Juni – wie immer in den letzten Jahren – am Würzbacher Weiher. Die Route führte ausschließlich auf asphaltierten Radwegen über Bierbach, Beeden, Limbach und Kohlhof, ohne nennenswerte Steigungen, zur Rast an die Fischerhütte Furpach. Der zweite Teil der Streckenführung gestaltete sich, nach den starken Regenfällen der vergangenen Wochen, etwas schwieriger. Über, zum Teil arg in Mitleidenschaft gezogenen, Feld- und Waldwegen ging es hinauf zur Kaisereiche an der Kirkeler Straße, vorbei am Centrum für Kommunikation in Spiesen, hinunter zum Glashütter Weiher. Über St. Ingbert und Hassel fuhren wir zurück Richtung Niederwürzbach. Ihren gemütlichen Ausklang fand die Tour in der Fischerhütte am Griesweiher bei Hassel. Bilanz des Tages: Bei idealem Wetter 42 Kilometer, 320 Höhenmeter, nur ein (folgenloser) Sturz des Guide.

• Ein gemütliches Familienfest feierten nahezu 40 IPA-Freundinnen und Freunde am Samstag, dem 21. Juli. Der Wettergott spielte mit und bescherte uns angenehme Temperaturen. Zum Essen gab es – typisch saarländisch – Dibbelabbes mit selbstgemachtem Apfelmus sowie gegrillter Lyoner inklusive einem leckeren Salat- und Kuchenbuffet. Unser Dank gilt Angelika, Andreas, Klaus, Pepe und Ludwin für ihren unermüdlichen Einsatz sowie allen Salat- und Kuchenspendern und den Helferinnen und Helfern in der Küche und am Tresen.
• Bei einem unwetterartigen Sturm in den Abendstunden des 9. August, wurde mal wieder die Stromleitung beschädigt. Zwei Strommasten knickten um, so dass die Leitung zu Boden ging. Eine Gefahr für Leib und Leben von Passanten bestand nicht. Die Firma OMEXOM übernahm die Reparatur.

• Gelungene Gründungsfeier am Mittwoch, dem 26. September. Rund 80 IPA-Mitglieder und Freunde unserer Vereinigung fanden den Weg zur Krummelshütte. Es war an dem Tag genau vor 50 Jahren, als acht Angehörige der Polizeidienststellen St. Ingbert und der Landessekretär, in der Kantine des Polizeireviers, unsere Verbindungsstelle gründeten. Dieses Ereignis wurde gebührend gefeiert. Im Ausschank war das eigens zu diesem Anlass gebraute Jubiläumsbier von der Herz & Heimat Brauerei St. Ingbert. Alle Teilnehmer und Gäste waren zur traditionellen Erbsensuppe und Grilllyoner eingeladen.
Die Verbindungsstelle St. Ingbert hat sich in all den Jahren zu einer angesehenen und funktionierenden Gemeinschaft entwickelt. Vor allem Einsatzbereitschaft, Fleiß, Teamgeist, Organisationstalent sowie das Interesse an der IPA St. Ingbert und die Liebe zur Krummelshütte, sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren. Ein derartiges ehrenamtliches und unentgeltliches Engagement ist nicht selbstverständlich. Auf diese Leistung können alle sehr stolz. Besonderer Dank für das Gelingen der Gründungsfeier gilt Angelika, Dieter, Dietmar, Gerhard, Günter, Gottfried, Justin, Klaus, Ludwin, Sigi und Wolfgang.

Arbeitseinsatz am Samstag, dem 17. November. Es wäre eine Rekord-beteiligung gewesen, wäre der Arbeitseinsatz wegen der schlechten Wetterprognose für Samstag, den 10. November, nicht verlegt worden. Doch auch eine Woche später waren 12 fleißige Helferinnen und Helfer zur Stelle, um beim letzten Arbeitseinsatz des Jahres, die Krummelshütte und das Gelände auf Vordermann zu bringen. Das regnerische Wetter am Samstag zuvor, zu dem sich 20 IPA-Freundinnen und Freunde angemeldet hatten, bestätigte die Richtigkeit der Verlegung.

Jubiläumsfeier „mit großem Bahnhof“Die diesjährige Jahresabschlussfeier hatte es in sich. Nahezu 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte Ver-bindungsstellenleiter Rudi Pauly am Sonntag, dem 2. Dezember, im Sudhaus Genussloft begrüßen. Unter ihnen der Oberbürgermeister der Stadt St. Ingbert, Hans Wagner, welcher dankenswerterweise die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hatte. Denn der Anlass war ein besonderer. Der 50-jährige Geburtstag der IPA St. Ingbert und das 10-jährige Bestehen der Fördergruppe wurden angemessen gefeiert. IPA-Landesgruppenleiter Christian Schmidt und Polizeipräsident Norbert Rupp gehörten ebenfalls zu den Ehren-gästen. Selbst dem ehemaligen Landesgruppenleiter Bernd Harings war der Weg – von Mecklenburg-Vorpommern bis ins Saarland – nicht zu weit, um an der Feier teilzunehmen.
Rudi Pauly beschrieb in seiner Festansprache das breit gefächerte Engagement der Verbindungsstelle St. Ingbert Beckerturm. Zum Beispiel unterstütze man in diesem Jahr den Wunschzettelbaum des Kinderschutzbundes, der im Friseur-salon Ganster aufgestellt ist. Der Oberbürgermeister, der Landesgruppenleiter und der Polizeipräsident hoben in ihren Grußworten die Bedeutung und Rolle der IPA allgemein hervor und lobten die vielfältigen Aktivitäten der Verbindungs-stelle. So stärke IPA-Arbeit auch das Ansehen der Polizei insgesamt in der Öffentlichkeit, war die Überzeugung aller Festredner.
Eine Reihe verdienter Mitglieder konnten aus den Händen des Verbindungs-stellenleiters, des Sekretärs Klaus Lindemann und des Landesgruppenleiters Christian Schmidt, Urkunden und Ehrenzeichen entgegennehmen. Für zehn Jahre Mitgliedschaft in der Fördergruppe wurden geehrt: Marianne Pauly, Waltraud Klahm, Ute Lindemann, Monika Schorr, Renate Schäfer, Kornelia Güngerich, Doris Gelff, Beate Alaimo, Marianne Rohleder, Heidi Göttel, Sigrid Diehl, Christa Schulz, Kurt Göttel, Herbert Degel und Alfredo Alaimo. Klaus Müller wurde für 25 Jahre und Heinz Ferchel für stolze 50 Jahre Mitgliedschaft in der Dt. Sektion geehrt. Lothar Schäfer erhielt die Goldene Ehrennadel für 27 Jahre Vorstandsarbeit. Die beiden Letztgenannten konnten sich zu dem über ein Abschiedspräsent freuen. Heinz Ferchel, 86 Jahre alt, pflegte über 25 Jahren die Außenanlage um die Hütte und sorgte dafür, dass das Hüttenareal stets aussah, wie geleckt. Lothar Schäfer hielt als Haustechniker die Wasserleitung vom Cronauer-Brunnen zur Hütte stets „unter Wasser“. Allen Geehrten gebührt Dank und Anerkennung für ihre Unterstützung und Einsatzbereitschaft. Verhindert waren Christel Bücher, Rita Degel, Rosel Denne, Renate Jost, Hans Blum, Stefan Kropp und Stefan Post.
Auch in diesem Jahr überzeugte Küchenchef Oliver Muskalla alle Gäste mit üppigen und sehr schmackhaften Köstlichkeiten vom festlichen Buffet. Im warmen Licht des großen Kronleuchters fand die Jubiläumsveranstaltung einen gemütlichen und kommunikativen Ausklang.

• In diesem Jahr besuchten wir den „Deidesheimer Advent“ in der kleinen 4000-Einwohner-Gemeinde Deidesheim, gelegen auf halber Strecke zwischen Bad Dürkheim und Neustadt. Seit mehr als 40 Jahren gibt es den Weihnachtsmarkt, der über die regionalen Grenzen hinaus beliebt ist. Die „Welt am Sonntag“ zählt den Deidesheimer Advent zu den fünf schönsten Weihnachtsmärkten Deutsch-lands, Österreichs und der Schweiz. 41 IPA-Freundinnen und Freunde – so viel, wie noch nie – waren dabei, als es am Samstag, dem 8. Dezember, mit dem Bus in die Pfalz ging. Nach einem vorzüglichen Mittagessen im Gasthaus „Goldener Ochsen“ in Maikammer, tauchten wir ein in das funkelnde Lichtermeer des Weih-nachtsmarktes. Kunsthandwerker und Aussteller boten an über 100 Ständen ihre Erzeugnisse an, und es dürfte für jeden etwas dabei gewesen sein. Auf der Heimfahrt waren sich alle einig, dass sich die Fahrt zum Deidesheimer Advent gelohnt hatte. Unser Dank gilt IPA-Freund Dieter Kraus, der den Besuch organisiert hatte.

• Die diesjährige satzungsgemäße Mitgliederversammlung fand am Donnerstag, dem 13. Dezember, in der Krummelshütte statt. In Anwesenheit von 32 Mit-gliedern und Landesgruppenleiter Christian Schmidt, trugen Verbindungsstellen-leiter Rudi Pauly und Schatzmeister Erik Ferchel ihre Rechenschaftsberichte vor. Die Aktivitäten des Vorstandes stießen bei allen Teilnehmern auf Lob und Anerkennung, so dass sich das Führungsgremium über eine einstimmige Ent-lastung freuen konnte. Einmal mehr lag die Versammlungsleitung in den bewährten Händen unseres Fördermitgliedes Rainer Klebensberger. Dieter Kraus zeichnete für die Protokollführung verantwortlich. Das Treffen endete traditionell mit einem gemütlichen Beisammensein unter Verzehr von Weck, Worscht und den Restbeständen unseres Jubiläumsbieres.

 

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